AG 4

Förderung zwischen Schule und Ausbildung

Moderation: Michael Bloech, Anu Pöyskö

Diese Gruppe war von Anfang an geprägt durch hitzige Diskussionen und provokante Fragen. Es gab eine interessante Konstellation aus Medienpädagogen und Filmemachern, die sich in vielerlei Hinsicht nicht immer einig waren.

Nach einer Kleingruppenarbeit zu den Themen Bedarf und Ziele in Bezug auf Filmbildung in der Schule, fand sich die AG zur Präsentation ihrer Ergebnisse wieder zusammen.
Vor allem in den Schulen muss dringend mehr Zeit und Raum für filmisches Arbeiten geschaffen werden. Mit dieser These gingen alle AG-TeilnehmerInnen konform.
Die Jugendlichen sollen und müssen als FilmemacherInnen ernst genommen werden und auf Augenhöhe betrachtet werden. Für qualitative Arbeit ist ein barrierefreier Zugang zu Technik nötig. Außerdem wurde betont, dass die Jugendlichen möglichst keine Vorgaben bei der Wahl der Themen für die Filme haben sollten, um ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu können.

Ein Wort, das in allen vier Arbeitsgruppen immer wieder fiel, war "Nachhaltigkeit", d.h. wie schafft man es beispielsweise Filmprojekte nachhaltig so zu gestalten, dass Kinder und Jugendlichen von ihrem neuen Wissen langfristig profitieren können?

In dieser Arbeitsgemeinschaft gab es eine Fülle an interessanten Denkanstößen und Prämissen, an denen es gilt festzuhalten.